Satzung

Satzung der German Stand Up Paddle Association e.V.

Fassung vom 05.01.2019

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  • Der Verein hat den Namen „German Stand Up Paddle Association e.V.“ (im Folgenden: „GSUPA“, „Verein“ oder „Verband“).
  • Die GSUPA hat ihren Sitz derzeit in Essen. Sie ist in das Vereinsregister eingetragen. Verbandsgebiet ist die Bundesrepublik Deutschland.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zwecke und Zielsetzung

  • Zwecke und Ziele der GSUPA sind,
  • die Ausübung der Sportart „Stand Up Paddling (SUP)“ und ihrer verwandten Disziplinen (SUP Wave, SUP Whitewater, SUP Race, Technical Race) insgesamt fortzuentwickeln, zu fördern und die dafür erforderlichen Maßnahmen zu koordinieren,
  • den SUP-Sport als Breitensport zu etablieren und als Leistungssport aufzubauen,
  • Richtlinien für den Schulbetrieb und eine fachliche Ausbildung zu entwickeln,
  • eine einheitliche Ausbildung der Mitglieder in den jeweiligen SUP-Disziplinen zu gewährleisten,
  • als Dachverband für Privatpersonen und Personenvereinigungen, die dem SUP-Sport nahestehen (z.B. Wassersportvereine und Wassersportschulen), zu fungieren,
  • die Mitglieder in allen gemeinsamen und verbandlichen Belangen u.a. gegenüber übergeordneten Verbänden zu vertreten,
  • vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) sowie internationalen Dachverbänden anerkannt zu werden,
  • die Wesensart der SUP-Disziplinen, geprägt durch den unmittelbaren Kontakt zur Natur und ihrer Abhängigkeit von den meeresökologischen und binnenökologischen Bedingungen, in der Öffentlichkeit zu vertreten und so den Umweltschutz zu fördern.
  • die nationalen und internationalen Sportbeziehungen zu fördern.
  • Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
  • eine einheitliche sportpädagogische und sportwissenschaftliche Ausbildung von Übungsleitern,
  • die damit einhergehende Zertifizierung von sog. SUP-Zentren,
  • die Ausbildung von Kampfrichtern,
  • das Angebot von Schulungen im Bereich des Gewässerschutzes,
  • die Einrichtung und Unterhaltung von Sportanlagen,
  • die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen,
  • die direkte Betreuung von Sportangeboten durch ausgebildete Übungsleiter.
  • die Organisation von und Teilnahme an nationalen und internationalen Wettkämpfen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

  • Die GSUPA verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch die Förderung des Sports und des Umweltschutzes.
  • Die GSUPA ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten grundsätzlich keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Übersteigt das Ehrenamt das zumutbare Maß an ehrenamtlicher Tätigkeit, so können die für die Verwaltung und den Übungsbetrieb Tätigen entschädigt oder als Teilzeitbeschäftigte oder halbamtlich bzw. hauptamtlich angestellt werden. Die Höhe der Entschädigung bestimmt der geschäftsführende Vorstand.

§  4 Erwerb der Mitgliedschaft

  • Ordentliches Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden. Hierzu zählen auch Personengesellschaften. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen, die Ablehnung eines Aufnahmeantrages ist zu begründen. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Unterschriften der gesetzlichen Vertreter. Gegen eine Ablehnung des Aufnahmeantrages durch den Vorstand kann der Antragsteller die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet endgültig.
  • Förderndes Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person des privaten oder öffentlichen Rechts werden, die dem Verein angehören will, ohne sich in ihm sportlich zu betätigen. Für die Aufnahme gelten die Regeln über die Aufnahme ordentlicher Mitglieder entsprechend.
  • Aufnahmeanträge sind schriftlich gemeinsam mit der Anerkennung dieser Satzung und der Einwilligung zum Eintrag in das Mitgliederverzeichnis beim Vorstand der GSUPA einzureichen.

5 Beendigung der Mitgliedschaft

  • Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Streichung von der Mitgliederliste, Ausschluss oder Tod. Sind eingetragene Vereine Verbandsmitglied, erlischt ihre Mitgliedschaft automatisch mit ihrer Löschung im Vereinsregister.
  • Der Austritt ist gegenüber einem Mitglied des Vorstands schriftlich zu erklären. Er kann nur unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Schluss eines Geschäftsjahres erklärt werden. Die laufenden Verpflichtungen des austretenden Mitglieds (einschließlich der Zahlung des Jahresbeitrags) bleiben bis zum Ablauf des Geschäftsjahres bestehen.
  • Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung von der Mitgliederliste darf erst dann beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung drei Monate verstrichen sind und in dieser Mahnung die Streichung angedroht wurde. Das Mitglied ist über die Streichung zu unterrichten.
  • Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstands aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise die Interessen des Verbandes verletzt. Ein Ausschluss kommt insbesondere in Betracht
  • wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen,
  • wegen erheblicher Beeinträchtigung der Tätigkeiten der GSUPA,
  • wegen grober Verletzung des Rufes oder des Ansehens der GSUPA,
  • wegen groben unsportlichen Verhaltens.

Der Vorstand muss vor der Beschlussfassung dem Mitglied Gelegenheit geben, sich mündlich oder schriftlich zu äußern; hierzu ist das Mitglied unter Einhaltung einer Mindestfrist von zehn Tagen schriftlich aufzufordern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mitzuteilen. Gegen die Entscheidung kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung muss schriftlich und innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Absendung der Entscheidung gegenüber dem Vorstand erfolgen. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig. Mit rechtskräftigem Ausschluss erlöschen sämtliche Rechte des Mitglieds gegenüber dem Verband. Die laufenden Verpflichtungen (einschließlich der Zahlung des Jahresbeitrags) bleiben bis zum Ablauf des Geschäftsjahres, in welches der Beschluss des Vorstandes bzw. die Entscheidung der Mitgliederversammlung fällt, bestehen.

 

§6 Mitgliedsbeiträge

  • Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Darüber hinaus können zur Finanzierung besonderer Vorhaben Umlagen bis zu einer Höhe von zwei Jahresbeiträgen erhoben werden.
  • Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages werden vom Vorstand bestimmt und jährlich an die allgemeine Kostenentwicklung angepasst. Rückwirkende Erhöhungen sind nur für das laufende Geschäftsjahr möglich.
  • Höhe und Fälligkeit der Umlagen werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.
  • Ehrenmitglieder (§ 18) sind von der Beitragspflicht befreit.
  • Auf Beschluss des Vorstandes können Mitglieder in begründeten Fällen von der Zahlung von Jahresbeiträgen und Umlagen befreit werden.

§  7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  • Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Verbands teilzunehmen sowie seine Anlagen und Einrichtungen zu nutzen.
  • Insbesondere sind sie berechtigt:
  • an der Mitgliederversammlung teilzunehmen,
  • von ihrem Rede-, Auskunfts- und Antragsrecht in der Mitgliederversammlung Gebrauch zu machen,
  • das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung auszuüben,
  • das aktive und passive Wahlrecht auszuüben.
  • Jedes Mitglied ist verpflichtet,
  • sich nach der Satzung der GSUPA sowie den weiteren Ordnungen, Beschlüssen oder sonstigen Richtlinien des Verbands zu verhalten,
  • die Richtlinien der Organisationen, denen die GSUPA angehört, zu befolgen,
  • dem Verband die im Verbandsinteresse benötigten Auskünfte ordnungsgemäß zu erteilen;
  • auf die gegenseitigen Mitgliederinteressen Rücksicht zu nehmen,
  • Vorladungen der Schlichtungs- und Disziplinarstelle Folge zu leisten und deren Anfragen ordnungsgemäß zu beantworten.

 

§ 8 Organe

Die Organe der GSUPA sind

  • der Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

9 Vorstand

  • Der Vorstand besteht aus
  • dem Vorsitzenden,
  • dem stellvertretenden Vorsitzenden,
  • dem Schatzmeister,
  • sowie höchstens drei weiteren Vorstandsmitgliedern („erweiterter Vorstand“).
  • Der Vorstand im Sinne des  26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister („geschäftsführender Vorstand“). Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch je zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands gemeinsam vertreten. Jedes Vorstandsmitglied ist für Geschäfte des gewöhnlichen Vereinsbetriebs bis zu einem Betrag in Höhe von 500 Euro alleinvertretungsberechtigt, darüber hinaus ist die Zustimmung des geschäftsführenden Vorstands erforderlich. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung können geschäftsführende Vorstandsmitglieder von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit werden.
  • Die Mitglieder des Vorstandes, sowie deren Vertretungsmacht, sind in das Vereinsregister einzutragen.
  • Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.
  • Die Mitglieder des Vorstands sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen angemessenen Aufwendungen. Die Mitgliederversammlung kann für einzelne oder alle Mitglieder des Vorstands eine angemessene Vergütung bis zu einer Höhe von 720,00 Euro jährlich beschließen.
  • Unabhängig von ihrer Vorstandstätigkeit können Vorstandsmitglieder bei dem Verein angestellt werden oder anderweitig mit ihm zusammenarbeiten. Zum Abschluss derartiger Verträge wird der Verein von zwei Vorstandsmitgliedern, die ihrerseits nicht persönlich von dem jeweiligen Vertrag betroffen sind, gemeinschaftlich vertreten.
  • Die Mitglieder des Vorstands haften dem Verein gegenüber nur für vorsätzliches Verhalten. Werden Vorstandsmitglieder aufgrund ihrer Vorstandstätigkeit von dritter Seite in Anspruch genommen, stellt der Verein das betroffene Vorstandsmitglied von diesen Ansprüchen frei, sofern das Vorstandsmitglied nicht vorsätzlich handelte.

§10 Zuständigkeit des Vorstands

Der Vorstand führt die Geschäfte des Verbands nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Ihm obliegt insbesondere:

  • die Geschäftsführung des Verbands,
  • die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
  • die Einrichtung, Leitung, Ordnung und Überwachung der Tätigkeit der Abteilungen und Fachgremien,
  • die Führung der Bücher sowie die Erstellung des Jahresabschlusses,
  • die Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern sowie der Streichung von Mitgliedern von der Mitgliederliste,
  • der Erlass von Ordnungen im Sinne der § 20 und 21 der Satzung.

§11 Amtsdauer des Vorstands

  • Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Amtszeit des Vorstands beginnt mit der Wahl, er bleibt jedoch nach Ablauf der Amtszeit bis zu einer Neuwahl im Amt. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Wiederwahl eines Vorstandsmitgliedes ist zulässig.
  • Mit der Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet auch die Mitgliedschaft im Vereinsvorstand.
  • Scheidet ein Mitglied des Vorstands vorzeitig aus, so bestimmen die verbleibenden Vorstandsmitglieder für die verbleibende Amtszeit einen Nachfolger.
  • Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund möglich.

§12 Sitzungen und Beschlussfassung des Vorstands

  • Die Einladung zu Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich (postalisch oder elektronisch, z.B. E-Mail, Messenger Dienst u. ä.) mit einer Frist von mindestens fünf Tagen durch den Vorsitzenden, ersatzweise seinen Stellvertreter oder den Schatzmeister. Der Vorsitzende, bei dessen Abwesenheit sein Stellvertreter oder ersatzweise der Schatzmeister leitet die Sitzung. Eine Verkürzung der Ladungsfrist ist mit Zustimmung sämtlicher Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes möglich. Die Zustimmung gilt mit der Teilnahme an der Sitzung als erteilt. Der Zugang der Einladung muss bei sämtlichen Mitgliedern des Vorstandes in jedem Fall gewährleistet sein. Vorstandssitzungen können auch virtuell (z.B. via Telefonkonferenz) abgehalten werden.
  • Vorstandssitzungen sind beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder an der Sitzung teilnehmen und ordnungsgemäß geladen worden ist. Die Beschlussfähigkeit setzt nicht voraus, dass sämtliche Vorstandsämter besetzt sind.
  • Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Jedes Mitglied des Vorstands besitzt eine Stimme. Sofern auch nach Abstimmung des Vorstands Stimmgleichheit besteht, ist die Stimme des Vorsitzenden, ersatzweise des 2. Vorsitzenden, weiter ersatzweise des Schatzmeisters entscheidend. Die Beschlüsse des Vorstands sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben.
  • Beschlüsse des Vorstands können auch außerhalb von Vorstandssitzungen schriftlich (postalisch oder elektronisch) gefasst werden (Umlaufverfahren), wenn alle Vorstandsmitglieder zu diesem Verfahren ihre Zustimmung erklären. Die Stimmabgabe im Umlaufverfahren gilt als Zustimmung.

§13 Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Verbandes. Den Vorsitz führt der Vorsitzende des Vorstands, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter oder der Schatzmeister.
  • Die Mitgliederversammlung findet einmal jährlich im ersten Quartal statt.
  • Die Mitgliederversammlung ist zuständig für die
  • Wahl und Entlastung des Vorstands,
  • Die Abberufung des Vorstands (aus wichtigem Grund),
  • Entgegennahme der Berichte des Vorstands,
  • (nicht obligatorische) Wahl eines Kassenprüfers,
  • Entgegennahme des (möglichen) Berichts des Kassenprüfers,
  • Bestimmung der Höhe und Fälligkeit von Umlagen,
  • Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins,
  • Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen,
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern,
  • Beschlussfassung über Anträge während der Mitgliederversammlung.

§14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder es schriftlich unter Angabe der Gründe beim Vorstand beantragt.

§15 Einberufung der Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand, mit einer Frist von mindestens zwei Wochen, schriftlich (postalisch oder elektronisch per Email oder Fax) unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

(2)     Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung können von jedem Vereinsmitglied eingebracht werden. Sie müssen nach der Einberufung, spätestens eine Woche vor der Versammlung, dem Vorstand schriftlich mit Begründung vorliegen. Der Versammlungsleiter hat die Ergänzung zu Beginn der Versammlung bekannt zu geben.

(3)     Über die Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

(4)     Anträge auf Satzungsänderung müssen unter Benennung des abzuändernden bzw. neu zu fassenden Paragrafen im genauen Wortlaut mit der Einladung zur Mitgliederversammlung oder mindestens zwei Wochen vor der Versammlung mitgeteilt werden.

§16 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  • Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter oder dem Schatzmeister geleitet. Ist keines dieser Vorstandsmitglieder anwesend, so bestimmt die Versammlung den Leiter mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer.
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.
  • Die Beschlüsse werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Schriftliche Abstimmungen erfolgen nur auf Antrag von mindestens 1/3 der anwesenden Mitglieder.
  • Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat. Sofern im ersten Wahlgang niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhalten hat, findet eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen statt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(5)     Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden. Zur Änderung des Vereinszwecks oder zur Auflösung des Vereins (bzw. einen Wechsel der Rechtsform) ist eine Mehrheit von 4/5 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Die Abberufung des Vorstands oder einzelner Mitglieder kann nur mit einer 3/4 Mehrheit beschlossen werden.

(6)     Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten:

  • Ort und Zeit der Versammlung,
  • die Tagesordnung,
  • der Versammlungsleiter,
  • der Protokollführer,
  • die Zahl der erschienenen Mitglieder,
  • die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung.

§17 Stimmrecht und Wählbarkeit

  • Stimmrecht besitzen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung als Gäste teilnehmen.
  • Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme.
  • Für eingetragene Vereine als Mitglieder gilt Folgendes:
  • Sie haben per se zwei Stimmen, die durch ihre gesetzlichen Vertreter ausgeübt werden.
  • Vereine, die zum Jahresbeginn mehr als 50 registrierte Mitglieder haben, verfügen über zwei weitere Stimmen. Bei weiteren 50 Mitgliedern erhöht sich die Stimmberechtigung entsprechend. Ein Verein kann maximal fünf Stimmen halten. Sollten einzelne Mitglieder des Mitgliedsvereins zusätzlich eigenständige Mitglieder in der GSUPA sein, haben diese kein weiteres Stimmrecht, sofern der Verein eine für sie übergeordnete Bedeutung hat.
  • Für GSUPA-zertifizierte SUP-Zentren, die nicht zugleich eingetragene Vereine sind, gilt das unter § 17 Absatz 3 Gesagte. Es kommt insofern jedoch nicht auf die Zahl der im Vereinsregister eingetragenen Mitglieder an, sondern darauf, welche Mitgliederzahl der jeweiligen Beitragsbemessung zugrunde gelegt wurde.
  • Gewählt werden können alle ordentlichen Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

§18 Ernennung von Ehrenmitgliedern

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ernennung zu Ehrenmitgliedern erfolgt auf Lebenszeit, sie bedarf einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen.

§19 Kassenprüfung

  • Die Mitgliederversammlung hat das Recht, für die Dauer von zwei Jahren einen Kassenprüfer zu wählen. Dieser darf nicht Mitglied des Vorstands sein. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  • Der Kassenprüfer hat die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege in einem Rhythmus von zwei Jahren sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Der Kassenprüfer erstattet der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Schatzmeisters sowie der übrigen Vorstandsmitglieder.

§20 Gliederung

Für jede im Verein bzw. in der Verbandsstruktur betriebene Sportart bzw. jeden Aufgabenbereich, können im Bedarfsfall eigene Abteilungen oder Fachgremien gegründet werden. Die Entscheidung über die Einrichtung von Abteilungen und Fachgremien sowie deren Leitung obliegt dem Vorstand. Er ist ebenfalls für die Organisation und die Zuständigkeiten der Abteilungen und Fachgremien verantwortlich.

§21 Ordnungen

Zur Durchführung der Satzung kann der Vorstand Ordnungen erlassen, insbesondere eine Geschäftsordnung, Beitragsordnung sowie eine Ordnung für die Benutzung der Sportstätten. Die Ordnungen werden mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder des Vorstands beschlossen.

§22 Sonstige Rechtsgrundlagen

  • Rechtsgrundlagen der GSUPA sind ihre Satzung und die Ordnungen, die sie zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt.
  • Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung und dürfen nicht im Widerspruch zu ihr stehen.
  • Die GSUPA erkennt grundsätzlich die Statuten der ihr übergeordneten Verbandsorganisationen an und ist darauf bedacht, nichts dem zuwider Laufendes zu regeln.
  • Die GSUPA erkennt die Jugendordnungen des DOSB und des DSJ als für sich verbindlich an.

§ 23 Schlichtungs- und Disziplinarstelle

  • Der geschäftsführende Vorstand bildet den Schlichtungs- und Disziplinarausschuss.
  • Der Ausschuss hat die Aufgabe, Streitigkeiten zu schlichten, die für die Verbandsarbeit von erheblicher Bedeutung sind.
  • Bei vereinsschädigendem Verhalten hat der Ausschuss das Recht, Disziplinarmaßnahmen in Form von Verwarnungen oder Geldbußen (bis 1.000 Euro) auszusprechen, um einen Ausschluss des betroffenen Mitglieds aus dem Verein zu vermeiden. Disziplinarmaßnahmen werden mit einer Mehrheit von 2/3 beschlossenen. Rechtsstaatliche Grundsätze (wie z.B. das Recht auf vorherige Anhörung) sind zu wahren.
  • Der Ausschuss wird auf Antrag eines oder mehrerer Mitglieder tätig.
  • Der Ausschuss entscheidet nach freiem Ermessen, ob die Einleitung eines Schlichtungs- und Disziplinarverfahrens notwendig ist.

§24 Auflösung des Vereins und Vermögensanfall

  • Die Auflösung des Vereins kann in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit der in  16 Absatz 5 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Die vorstehende Vorschrift gilt entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
  • Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbands fällt das Vermögen der GSUPA an die Umweltorganisation „Sea Sheperd“, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwenden darf.

 

Essen, den 05.01.2019