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Thema: Innovation und Nachhaltigkeit

Schon mal vom "Shark Skin Effekt" gehört?

Teil 1: Die Vorstellung

Vor einigen Wochen erreichte uns eine E-Mail von einem Produktentwickler der Firma BASF. In seinem Anschreiben erklärte er, „… in unserer Einheit entwickeln wir unser sogenanntes Sharkfilm Produkt. Der Film kopiert die Eigenschaften einer Haifischhaut und reduziert dadurch die Reibung. Weniger Reibung bedeutet schnellere Beschleunigung, höhere Geschwindigkeit und weniger Energieaufwand. Eine nachhaltige und innovative Technologie auch für den Sportbereich.“ Damit klar ist, wovon wir sprechen: Als Laie würde ich von einer Folie zum Aufkleben sprechen, wie man es eventuell vom „Folieren“ eines Autos kennt.

Nachdem ich mir seine Infos angeschaut hatte, war ich durchaus interessiert, mehr über das Potenzial dieses neu entwickelten Films für den SUP-Sport zu erfahren. In den folgenden Wochen kam es zu einigen Telefonaten und Online-Meetings, in welchen mir Timm von BASF das gesamte Thema Sharkfilm – also der Entwicklung einer künstlichen Haifischhaut für Wasseranwendungen in Form eines aufklebbaren Films – genauer erklärte.

Das Entwicklungsteam innerhalb der BASF hat es geschafft, einen hauchdünnen Film zu entwickeln, welcher den Effekt der Haifischhaut künstlich darstellt. Im Bereich der Luftfahrt ist das Produkt so weit ausgereift, dass die gesamte Cargo Flotte der Lufthansa damit bestückt und somit eine enorme Steigerung der Effizienz erreicht wird. Das bedeutet, weniger Reibung bei gleicher Geschwindigkeit und somit eine enorme Ersparnis an Treibstoff. Das ist gut für den Geldbeutel der Lufthansa, aber auch sehr gut für unseren Planeten.

Was bisher passiert ist erklärt ganz gut dieser kleine Film, den Timm auch in einer der ersten E-Mails mit uns als Link teilte:

So weit so gut. Was haben wir als GSUPA jetzt
damit am Hut? Timm erklärte mir, dass das neue Produkt Sharkfilm für Wasseranwendungen den gleichen Effekt darstellt. Auf
der Suche nach ersten Anwendungsbereichen kam er auf uns. Da sich die Rumpfform
unserer Boards gut eignet, um darauf eine Folie aufzubringen, sieht Timm viel
Potenzial, gemeinsam mit dem Sport Stand Up Paddling diese Innovation weiter
voranzutreiben. Ziel ist es, den Effekt und Sharkfilm irgendwann auch auf
andere Wasserfahrzeuge aufzubringen. Sobald dies umsetzbar sein wird, können
auch dort Effizienzen gesteigert und mehr Nachhaltigkeit erreicht werden.

All diese Informationen klangen sehr
vielversprechend. In unserer folgenden Vorstandssitzung haben wir uns über das
Thema ausgetauscht und waren einstimmig der Meinung, dass es sich definitiv
lohnt, dieser Idee eine Chance zu geben. Der Sport wird – wie so oft – zum
Versuchsfeld, um Innovationen weiterzuentwickeln und sie später massentauglich
zu machen. Dabei beteiligen wir uns gerne. Wir freuten uns, dass Timm auf uns
zugekommen ist, um uns und unser Know-How für weitere Tests und die Evaluierung
von Sharkfilm ins Boot zu holen.

Wen das ganze jetzt neugierig gemacht hat, der
darf sich auf Teil 2 und Teil 3 dieses schönen Projektes freuen. So viel sei
schon verraten: Wir werden noch das ein oder andere weitere Detail preisgeben
und natürlich kommt es am Ende auch zu einem umfänglichen Praxistest von
Sharkfilm.

Also bleibt dran und wir freuen uns auf Eure
Anregungen und Fragen in den Kommentaren.

Text: Julian Gottwald

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